Lautlos, tödlich, teuer... Korrosion beginnt in dem Moment, in dem Wasser in eine Heizungsanlage gelangt. Wenn das Wasser heiß ist, greift Korrosion noch schneller an.
Korrosion wird in der Regel durch das Vorhandensein von Sauerstoff verursacht, kann aber auch auf galvanische Reaktionen zurückzuführen sein, die auftreten, wenn verschiedene Metalle miteinander verbunden sind. Aluminium ist besonders anfällig und sollte daher niemals direkt mit Kupfer oder Messing in Berührung kommen.
Wenn Korrosion auftritt, entsteht schwarzes Magnetit, das die Zirkulation in Heizkörpern hemmt, sodass es zu vorzeitigem Ausfall der Pumpe kommt und Ablagerungen in Wärmetauschern verursacht, die sich mit Kesselgeräuschen und Effizienzeinbußen äußern.
Gasbildung, ein weiterer Nebeneffekt der Korrosion, erfordert die Entlüftung der Radiatoren zur Wiederherstellung der Zirkulation.
Lochfraßkorrosion kann zu alarmierend schneller Perforation und Verlust von Radiatoren führen. Normalerweise ist sie auf die übermäßige Verwendung von Lötflussmittel und die unzureichende Spülung neuer Systeme zurückzuführen.